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Als unser HFC gestern erstmalig das tadellose Grün der Ausweichspielstätte vor den Toren Nietlebens, im Halle-Neustädter Bildungszentrum betrat, hatten die jüngsten HFC-Fans schon längst das neue Serviceangebote für die ganze Familie in Beschlag genommen.
Während Mama und Papa aus sicherer Entfernung in gespannter Erwartung des Treibens auf dem Spielfeld verharrten, buddelten schon etliche Bambinos in der ehemaligen Weitsprunggrube.
Nach den nicht enden wollenden Sicherheitsdebatten im Vorfeld, dominierten fröhliche Kinderstimmen die freiläufige, 32 Grad warme Sommer-Sonne-Strand-Atmosphäre in der renovierten Regionalliga-Arena.
Aufgeschreckt wurden sie nur durch einen kurzen Torjubel der 1900 Zuschauer in der 20. Minute, als Pavel David eine Hereingabe von Thomas Neubert unter die Latte hämmerte.
Danach war es wieder still im weiten Rund und man debattierte lieber mit seinem Platznachbarn über die architektonischen Raffinessen der einjährigen HFC-Heimspielstätte.
Die Ultras diskutierten dabei gleich außerhalb des Stadions über den winzigen, streng isolierten, schlauchartig vergitterten Stehplatzbereich, die im Gegensatz dazu riesig wirkende, verwaiste VIP/Presse-Tribüne, angehobene Ticketpreise und die heiss ersehnte Kommunikation zwischen Verein und Fans.
Es brodelt in der Fanszene und man möchte allen Beteiligten, auch in Anbetracht des KWS-Neubaus zurufen, geht wieder aufeinander zu und redet miteinander. Denn im Moment stimmt sie wohl eher nicht, die Chemie!
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