Fanprojekt Halle

Fanprojekte des Regionalverbundes Ost trafen sich in Halle

Am Dienstag den 22.11.2011 fand im Presseraum des neuen Stadions des Halleschen FC das turnusmäßige Arbeitstreffen des Regionalverbundes Ost der Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte statt. Die Mitarbeiter aus 14 ostdeutschen Fanprojektstandorten tauschten sich über die aktuelle Situation an den jeweiligen Fußballstandorten aus und diskutierten u.a. über den Abbruch der Gespräche des DFB mit den Vertretern der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren-Emotionen respektieren".

" Die Fanprojekte sind nicht gerade glücklich über den Abbruch des Dialogs und werden sich daher weiter bemühen zwischen DFB und Fans zu vermitteln. Wir wollen uns zeitnah einen Einblick in die Rechtsgutachten beider Parteien verschaffen und nach weiteren Lösungsansätzen suchen. Mit einem dauerhaften Abbruch der Gespräche und dem reinen Verbot von Pyrotechnik wird sich die Situation nicht entspannen." so Steffen Kluge, Leiter des Fanprojektes in Halle.

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Zu dem stellte sicher der neue Träger des Leipziger Fanprojektes, die Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, mit seinem sozialpädagogischen Konzept vor. Sarah Köhler, die neue Leiterin des Fanprojektes machte dabei deutlich, das sich die 5 MitarbeiterInnen verstärkt an sozialpädagogischen Grundsätzen orientieren und die jugendlichen Fangruppen verschiedener Leipziger Vereine im Vereinsbezug, sowie bedarfsorientiert unterstützen werden.

Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte in Frankfurt am Main, informierte die Fanprojekte abschließend über die Ergebnisse des „Runden Tisches" im Bundesinnenministerium zum Thema „Gewalt im Fußball" vom 14.11.2011. Die Gründung einer „Task Force Sicherheit" soll sich mit vermeintlich zunehmender Gewalt im deutschen Fußball auseinandersetzen und nach dem Prinzip „Dialog statt Verbot" die Fans stärker in die Gespräche einbeziehen. Anstelle schärferer Sanktionen sollen bisherige Maßnahmen unter dem Vorsitz des DFB Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große Lefert mit Vertretern aus Sport, Politik, Justiz und verschiedener Fan-Gruppierungen optimiert werden, nahmen die Fanprojektmitarbeiter erleichtert zur Kenntnis.