Fanprojekt Halle

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  • Stirbt die Stadt, Stirbt der HFC

    Zur Abwechslung mal ein Link auf ein Video zum Thema HFC-Video.
  • Serie hält mit glücklichem 1:0 Sieg in Hannover

    Langsam wird es unheimlich! Fortuna hält dem Club die Treue und bescherte nach nunmehr 16 Auswärtsspielen (15 Siege) ohne Niederlage, den Rot-Weißen einen weiteren Dreier.

    Damit sind mit 20 Punkten bereits nach dem 10. Spieltag die Hälfte der angestrebten 40 Regionalliga Punkte geschafft. Auf Dauer kann mit einer derartigen Leistung das Glück allerdings nicht herausgefordert werden und so hoffen alle HFC Fans auf eine Leistungssteigerung zum nächsten Heimspiel gegen Holstein Kiel.

    Aufstiegsreif war wieder mal der Support der ca.250 mitgereisten HFC Anhängern in der, bei insgesamt nur 490 Zuschauern, fast leeren AWD Arena.

    Hier wie gewohnt ein paar Bilder vom Spiel.

  • "FDP" und "Linke" unterstützen Stadionneubau

    Das heutige Fantreffen sorgte bei den Fans und dem Präsidenten des HFC für neuen Optimismus in der Stadionfrage.

    Nachdem der unendlich erscheinende, bürokratische Eiertanz des Stadtrates, im letzten Sport- und Planungsausschuss zum Thema Stadionneubau, bei allen Fußballfans für Unmut sorgte, überwog nach dem heutigen Gesprächen im Fanhaus des Streetwork Fanprojektes wieder Zuversicht.

    Die Gäste Andreas Hajek (FDP) und Rüdiger Ettingshausen (Die Linke) sprachen sich für ein neues Stadion aus und sicherten die mehrheitliche Unterstützung der beiden Parteifraktionen zu.

    Am kommenden Samstag den 01.11.2008  wollen Fans und Vereinsmitglieder (vor dem Spitzenspiel gegen Holstein Kiel), ab 11.00 Uhr auf dem Marktplatz, nochmals auf den notwendigen Stadionneubau hinweisen. Anbei noch der iconSaalefront Flyer für die am Samstag geplante Demo und ein paar Bilder vom heutigen Tag .

  • Vorabinformationen für Regionalligaspiel am Mittwoch

    Die Hallenser Fans erwartet bei Hannover 96 II ein bundesweit einzigartiges Fanbetreuungskonzept.

    "Fußballfans sind willkommene Gäste und keine potentiellen Gewalttäter" lautet das Motto aller Fußballverantwortlichen in Hannover.

    "Wir freuen uns auf eine farbenfrohe und lautstarke HFC-Fankurve im Gäste-Fanblock der AWD-Arena und wünschen allen HFC-Fans eine gute und sichere Anreise nach Hannover" teilte die Einsatzleitung der Polizei dem Streetwork Fanprojekt mit.

    Hier könnt Ihr alle relevanten iconFaninformationen nachlesen.

    Euer Fanprojekt

  • Tag der Gesten und Botschaften

    Ein Tag der Gesten und Botschaften endet bei fairer und stimmungsvoller Atmosphäre mit einem leistungsgerechten 1:1, Gemeinsames Zeichen gegen Gewalt und Rassismus, Spendenscheck „Lizenz durch Fans“ übergeben, Aktion „pro Kurt-Wabbel-Stadion“

    Der HFC beteiligt sich an der europäischen Aktionswoche gegen Rassismus und rief über den Stadionsprecher und im Programmheft die Fans dazu auf, den Verein bei der Beseitigung von diskriminierenden und gewalt- verherrlichenden Schmierereien im Stadtgebiet zu unterstützen. Die Mannschaft lief gemeinsam mit Fanvertretern im Stadion ein, um mit dem Transparent „Gemeinsam für einen Fußball ohne Gewalt und Rassismus!“ erneut öffentlich Position zu beziehen.

    Das Spiel gegen den Chemnitzer FC endete durch einen Elfer auf beiden Seiten leistungsgerecht 1:1 Unentschieden. Die frühe Führung der Gäste konnte der „Dicke“ (N.Kanitz), nach Foul an Rene Stark, in der 27. Minute mit seinem Strafstoß unter die Latte ausgleichen.

    Vor dem Spiel überreichte der Fanclub „Leuna Löwen“ im Namen der Fans, dem Vereinspräsidenten Dr. Michael Schädlich, einen 6.000 € Spendenscheck. Mit dieser Spende wollen die Fans den Verein finanziell unterstützen und einen Kostenanteil für die Lizenzbeantragung leisten.

    Eben dieser Lizenzantrag bereitet nach dem drohenden „nein“ des Stadtrates zum Stadionneubau, Verein und Fans gleichermaßen großes Kopfzerbrechen, schließlich wurde die Lizenz für diese Saison nur mit Auflagen erteilt.


    Am Dienstag wird es um 18.00 Uhr im Fanhaus ein weiteres Treffen des Fanprojektbeirates mit Dr. Michael Schädlich geben, um über weitere „pro neues Stadion“ Aktionen zu beraten. Zu diesen Gesprächen sind alle interessierten Fans recht herzlich eingeladen. Wir nehmen gern auch Anregungen im Vorfeld unter fanprojekt-halle@gmx.de  entgegen.

    Weitere Bilder des Tages findet Ihr wie gewohnt in unserer Gallerie .

    Euer Fanprojekt/Fanprojektbeirat

  • Fanprojekte sind keine eierlegende Wollmilchsau

    Eine schwierige Situation, die am Donnerstagabend (23.10.2008) zum Thema einer Diskussionsrunde im Stadtmuseum gemacht wurde. Der Titel des Diskussion “Das Rollendilemma der Fansozialarbeit - Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen von Fanprojekten” brachte dabei auch das ganze Dilemma auf den Tisch. Sozialarbeiter in Stadien stehen zwischen den Stühlen, von allen Seiten brechen Forderungen auf die zumeist unterbesetzten Projekte ein. Jeder - ob nun Medien, Fans, Club, Polizei - hat eine gewisse Erwartung, welche Arbeit die Fanprojekte leisten. Doch Moderator Titus Simon warnte davor, dass die Fanprojekte keine eierlegende Wollmilchsau sein.

    Den ganzen Artikel könnt ihr hier (im Halleforum) nachlesen.

    Weitere Bilder von der Veranstaltung gibt's hier.

  • Demo und Diskussion zur Stadionfrage

    Fans unseres HFC wollen am morgigen Samstag um 11.00 Uhr, vor der Regionalligapartie gegen den Chemnitzer FC, auf dem Marktplatz auf die existenzielle Notwendigkeit eines Stadionneubau hinweisen: „Ohne zeitgemäßen Stadion, wird es in Halle zukünftig keinen Profifußball geben! Die Folgen für den Nachwuchssport und die große Fußballfangemeinde währen verheerend!

    Nach dem Spiel findet im Fanhaus eine Gesprächsrunde zur Thematik „Stadionneubau“ statt. Dazu möchten wir alle Fans recht herzlich einladen. 
                                                                                            Euer Fanprojekt/Fanprojektbeirat

  • Europaweite Aktionswoche gegen Rassismus im Fußball

    Gemeinsam für einen Fußball ohne Rassismus, Diskriminierung und Gewalt!
     
    Im Rahmen der diesjährigen europaweiten Aktionswoche gegen Rassismus im Fußball ruft der DFB dazu auf, die Stadien und deren Umfeld von rassistischen, diskriminierenden, politischen und gewaltverherrlichenden Graffitis und Schmierereien zu beseitigen.
     
    Das Streetwork Fanprojekt Halle beteiligt sich an dieser Aktion und bittet Dabei um Unterstützung aus der halleschen Fußballfanszene. Wenn Euch derartige Darstellungen auffallen, wendet Euch bitte an die Mitarbeiter des Fanprojektes, damit wir diese Symboliken und Schriften gemeinsam entfernen können!  
    Die Bedeutung solcher Schmierereien kommen häufig durch wenig bekannt Symbole und Codes zum Ausdruck. Deshalb wollen wir Euch die verbreitetsten Zahlencodes hier kurz vorstellen.

    14 WORDS

    Hinter der Zahl 14 verbergen sich die "famous 14 words" (dt. "legendäre 14 Worte") des amerikanischen Rechtsextremisten David Lane. Die 14 wird oft als Grußformel in Briefen verwendet (auch zusammen mit der Zahl "88") und als Kampfaufruf verstanden: "We must secure the existence of our people and a future for White children" (dt.: "Wir müssen die Existenz unserer Rasse und auch die Zukunft unserer weißen Kinder sichern.")

    18 und 88

    In der rechtsextremistischen Szene stehen die Zahlen stellvertretend für die jeweiligen Buchstaben des Alphabets. Da der Gruß "Heil Hitler" verboten ist, wird in der Szene oft auf diese versteckten Codes zurückgegriffen. 88 steht für "Heil Hitler" und die 18 für "Adolf Hitler".

    28

    Seit dem Verbot der Organisation "Blood & Honour" im September 2000 wird die 28 als Synonym für B&H verwendet. Beispiele für T-Shirt Motive sind "28 - ich lass mich nicht verbieten", "28 Supporter", etc.

    Weitere Informationen zu rechtsextremen Symbolen findet Ihr u.a. bei Wikipedia
  • Das Rollendilemma der Fansozialarbeit – Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen von Fanprojekten

    Öffentliche Podiumsdiskussion im Stadtmuseum

    Immer neue Schlagzeilen von randalierenden Fans und fremdenfeindlichen Äußerungen in den Stadien bringen den Fußball in Verruf. Der DFB, Vereine, Länder und Kommunen setzen verstärkt auf sozialpädagogische Fanbetreuung und dennoch scheint sich die Situation zu verschärfen.

    Am Donnerstag den 23.10.2008 findet um 19.00 Uhr im Rahmen der Ausstellung „Ballarbeit“ eine öffentliche Podiumsdiskussion unter der Überschrift: Das Rollendilemma der Fansozialarbeit –Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen von Fanprojekten“ statt.

    Vertreter aus Politik, der Polizei, des Fußballs, der Fanszene und der Sozialarbeit diskutieren im Stadtmuseum Große Märkerstraße 10 (Christian-Wolff-Haus) über Arbeitsansätze, Methoden, Aufgaben und Ziele von Fanprojektarbeit.

    Natürlich sind auch alle HFC Fans dazu recht herzlich eingeladen!

  • Die Serie hält - 1 Punkt aus dem Norden

    Der HFC bleibt weiterhin auswärts ungeschlagen. Mit einem umkämpften und letzten Endes auch verdienten 1:1 konnte unsere Elf gegen den FC Oberneuland einen Punkt auf die lange Heimreise mitnehmen.

    Bereits um 05.30 Uhr trafen sich knapp 80 Fans am Hauptbahnhof, um die lange Fahrt nach Bremen auf sich zu nehmen. Über Magdeburg, Braunschweig und Hannover ging es nach Bremen, das letzte Stück reiste man friedlich mit BVB- und Bremen-Anhängern. Einziger Negativ-Punkt auf der Hinfahrt war ein sehr übereifriger Beamter, der auf Personalienfeststellung und ein Bußgeldverfahren bestand, weil beim Anstoßen etwas verkleckert wurde (trotz des Angebots, das ohne Absicht Verschüttete aufzuwischen !) Dank seiner Kollegen wurde diese Situation aber entschärft und nach einiger Diskussion und mehrfacher Aufforderung, sowohl durch den szenekundigen Beamten wie auch durch den Fanprojektmitarbeiter, zeigte sich der Beamte bereit sich auszuweisen. Nach Klärung dieses Vorfalls ging es aber froh und munter weiter und man erreichte gegen 12.15 Uhrden Bremer Hauptbahnhof, von wo aus man per Shuttle-Bus und Polizei-Eskorte nach Oberneuland gebracht wurde.

    Dort angekommen trafen die Zugfahrer auf die restlichen mitgereisten Autofahrer und man versammelte sich im Gästeblock-Schlauch um die kommenden 90 Minuten "alles für den HFC" zu geben. Den Zuschauern wurde ein interessantes und zu Anfang stark von den Bremern dominiertes Spiel geboten, welches die Rot-Weissen (die in Dunkelblau spielten) jedoch im Laufe der ersten Halbzeit auf ihre Seite ziehen konnten. Auch die zahlenmäßige Unterlegenheit (25. Minute Rote Karte für Lachheb) konnte die Saalestädter durch spielerisches Können ausgleichen. Der Rückstand (16. Minute) konnte unmittelbar nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit zum Endstand 1:1 ausgeglichen werden.

    Nach Spielende ging es dann mit dem Bus zum Bahnhof Oberneuland, von dort per Zug über Rotenburg nach Hamburg Harburg. Nach kurzer Stärkung ging es dann über Ülzen und Magdeburg nach Halle, wo die doch etwas ausgepowerten Zugfahrer gegen 22:15 Uhr  eintrafen.

    Weitere Bilder vom Tag findet ihr hier .

  • Ausstellung Ballarbeit gastiert in Halle (Saale)

    Am Montag, den 20. Oktober 2008, wird um 19 Uhr im Stadtmuseum Halle (Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle/Saale) die Ausstellung „Ballarbeit – Szenen aus Fußball und Migration" offiziell eröffnet.

    Die preisgekrönte und vom Bundesfamilienministerium unterstützte Ausstellung wird vom  20.Oktober – 14. November 2008 erstmals in Halle zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind: jeweils Dienstag - Sonntag von 12.00-17.00 Uhr. Die Ausstellung, welche durch den Verein Miteinander nach Halle geholt wurde, wird während der Öffnungszeiten betreut. Es besteht daher für Schulklassen, Sportvereine und andere Gruppen die Möglichkeit, eine Führung, auch außerhalb der genannten Öffnungszeiten, in Anspruch zu nehmen. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0345 - 22 66 456 und der Emailadresse net.rzs@miteinander-ev.de  anmelden.

    Die Stadt Halle hat es ermöglicht, die Ausstellung in den Räumen des Stadtmuseums zu präsentieren, weitere Unterstützer sind der Lokale Aktionsplan der Stadt Halle, das Jugendamt und das Fanprojekt Halle, sowie die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt.

    „Ballarbeit" widmet sich dem Thema Migration im und Integration durch Fußball. Fußball als Feld für Integration? Was kann Fußball leisten? Wo findet Ausgrenzung im Fußball statt? Die Ausstellung macht die Selbstorganisation von Migranten sichtbar und stellt die persönlichen Hintergründe von Amateur- und Profifußballern vor. Jenseits einer naiven “multikulturellen Romantik” präsentiert und diskutiert die Ausstellung die integrativen potenziale und Identifikationsangebote des Sports , ohne dabei die Vorurteile gegenüber und Diskriminierung von Migranten auszuklammern.

    In einem umfangreichen Programm werden Filmvorführungen, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen zum Themenkomplex "Migration, Diskriminierung und Gewalt beim Fußball" den Rahmen der Ausstellung erweitern.

    Termine des Rahmenprogramms:

    • 20.Oktober, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Halle: Eröffnung der Ausstellung
    • 21. Oktober, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Halle: „Vorbild für Alle?! - Hallescher Fußball zwischen Ausgrenzung und Integrationsfähigkeit„ Podiumsdiskussion u.a. mit Dr. Schädlich (Präsident des HFC), Henning Müller (Jugendtrainer FC Halle-Neustadt), Moderation: Thomas Kupfer
    • 23. Oktober, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Halle: „Das Rollendilemma der Fansozialarbeit – Erwartungen, Möglichkeiten und Grenzen von Fanprojekten - aus Sicht des Landes, der Kommune, dem Fußballverein, der Polizei und den Fans“ Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Polizei, Fußball, Sozialarbeit und der Fanszene
    • 27. Oktober, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Halle: Fußball und Diskriminierung“ Lesung und Diskussion mit Ulrike Fabich und Adam Bednarsky (Leipzig)
    • 03. November, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Halle: Fußball in Deutschland zwischen Diskriminierung und Integration“ Lesung und Diskussion mit Gerd Dembowski (Brighton/ Berlin)
    • 04. November, 19.00 Uhr, im Fanhaus, Kantstraße 5: Jugend ist immer gegen die herrschende Doktrin.“ Lesung, Dia-Show und Diskussion mit den Autoren des Buches „Stadionpartisanen. Fans und Hooligans in der DDR“
    • 06.November 09.00- 17.00 Uhr: pen space zum Thema „Fußball und Migration“Projekttag mit ca 80 SchülerInnen aus einer halleschen Schule
    • 09. November, ab 15.00 Uhr, Radio Corax auf 95.9 FM:Radiosendung kopfstoss.fm von Radio Corax mit Schwerpunkt zur Ausstellung „Ballarbeit“
    • 14. November, 19.00 Uhr, Abschlussveranstaltung mit Diskussionen, Film und Musik
    • Vom 13. Oktober bis 14. November, LUX und Puschkino:„Fußballgöttinen“ und „Football under Cover“ (Die beiden Filme werden zu verschiedenen Zeiten gezeigt.)
    • Vom 20. Oktober bis zum 14. November können im LUX und im Puschkino Vorstellungen für Schulklassen, Fußballteams oder andere Gruppen mit den oben genannten, oder weiteren Filmen zum Thema organisiert werden.
    Im gesamten Zeitraum ist ergänzend die Ausstellung: „Zeig mir deins – ich zeig dir meins“ zu sehen. Diese Ausstellung, welche den Alltag vietnamesischer MigrantInnen in Sachsen-Anhalt thematisiert, entstand im Rahmen der Kampagne des Europarates „alle anders – alle gleich“ und wurde vom Netzwerk für deutsch-vietnamesische Jugendbegegnungen in Sachsen-Anhalt gestaltet.

    Aktuelle Informationen sind unter www.miteinander-ev.de , www.flutlicht.org und www.fanprojekt-halle.de zu finden.

  • Souveräner Auswärtssieg im Kurt-Wabbel-Stadion

    Mit einem 0:4 siegte unsere HFC-11 heute im Achtelfinal-Spiel gegen den SV 09 Stassfurt. Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde das Auswärts-Spiel des Halleschen FC in Halle ausgetragen.

    Magere 800 Fans und Anhänger des HFC schafften es zum Anstoss 13.00 Uhr, angesichts der derzeitigen sportlichen Lage und der klaren Favoritenrolle, enttäuschend wenig. Den Anwesenden wurde aber ein ansehnliches Fußballspiel geboten, welches durch 4 Tore gekrönt wurde.

    Durch die Aufhebung des Doppelhalterverbots beendete/unterbrachdie Fan-/Ultraszene auch den Stimmungsboykott und trotz einiger mitgereister Stassfurt-/FCM-Fans und im Stadion vorhandener Doppelhalter blieb es vor, während und nach dem Spiel ruhig und es herrschte eine angenehme Fußballstimmung.

    Bilder vom Spiel gibt es hier .

  • Polizei fordert Fußballgipfel

    "Fußball ist nicht unser Leben, aber uns Alltag!"  Ultras in Fußballstadien-Diskrepanz zwischen Support und Gewalt.

    Fußball hat Konjunktur. Kaum jemand, der sich der Faszination der Spiele entziehen kann. Konjunktur haben dabei aber auch Randale, Gewalt und Polizeieinsätze. All das kostet Geld, Nerven und so manchen eingesetzten Polizisten die Gesundheit. Es ist dingend an der Zeit, all die Kräfte zu bündeln, die den Gewalttätigen bei der zweitschönsten Nebensache der Welt die Rote Karte zeigen wollen. (Quelle: Deutsche Polizei Nr.10 Oktober 2008)

    Die Polizei fordert einen "Fußball-Gipfel" mit den Fußballverbänden und der Koordinationsstelle Fanprojekte. In der Zeitschrift der Gewerkschaft der Polizei könnt Ihr mehr zu den Hintergründen nachlesen.
     
    Hier der gesamte Artikel: iconDeutsche Polizei Nr. 10 Oktober 2008

  • Wanderausstellung "Ballarbeit - Szenen aus Fußball und Migration" gastiert in Halle

    Vom 20.10.-14.11. wird, organisiert vom Miteinander e.V., im halleschen Stadtmuseum die Wanderausstellung "Ballarbeit - Szenen aus Fußball und Migration" gezeigt. Jenseits einer naiven "multikulturellen Romantik" präsentiert und diskutiert die Ausstellung die integrativen Potenziale und Identifikationsangebote des Sports, ohne dabei die Vorurteile gegenüber MigrantInnen und deren Diskriminierung auszuklammern. In einem umfangreichen Programm werden Filmvorführungen, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen zum Themenkomplex "Migration, Diskriminierung und Gewalt beim Fußball" den Rahmen der Ausstellung erweitern. Genaue Informationen zum Programm findet Ihr hier (iconPlakat.)
  • Doppelhalterverbot (vorläufig) aufgehoben

    Zum am kommenden Sonntag stattfindenden Pokalspiel gegen SV 09 Staßfurt sind erstmals seit den Ereignissen während des DFB-Pokal-Spiels wieder Doppelhalter erlaubt, wie auf der HFC-Homepage zu lesen ist:

    Zu dem am kommenden Sonntag, den 12.10.2008 (Anpfiff: 13.00 Uhr) im KWS stattfindenden Achtelfinalspiel im Landespokal gegen den SV 09 Staßfurt werden erstmals wieder Doppelhalter erlaubt sein. Unser Verein wurde am heutigen Vormittag durch die Stadt Halle informiert, dass diese das Verbot für das Mitbringen von Doppelhaltern für diese Begegnung vorläufig aufhob. Der HFC schließt sich dieser Entscheidung an und erlaubt für diese Partie das Mitführen von Doppelhaltern im Stadion. Für das nächste RL-Heimspiel gegen den Chemnitzer FC wird es seitens der Stadt Halle, des Vereins und der Sicherheitsinstitutionen eine gesonderte Entscheidung zu den genehmigten Fanutensilien geben.

    Quelle: www.hallescherfc.de RK | JS | MW | Ro-Heb 

    PR

  • Trauerfeier für Uwe

    Am kommenden Samstag, den 11.10.2008, findet um 13.00 Uhr auf dem Gertraudenfriedhof die Trauerfeier unseres Kollegen, Freundes und treuen HFC Fan, Uwe Menzel statt. 

    „Lieber Uwe, wir werden Deinen sinnlosen, gewaltsamen Tod niemals verstehen! Wir werden am Samstag in tiefer Trauer entgültig von Dir Abschied nehmen, Dich aber für immer in unseren Herzen bewahren.“

    Deine Freunde und Kollegen

  • Artikel der TAZ

    Die Tageszeitung "TAZ" hat einen interessanten Artikel über die Arbeit des Fanprojekts und dem Spiel des vergangenen Wochenendes gemacht.

    Hier könnt ihr den Artikel nachlesen, der zum einen die Fehler der Vergangenheit aufzeigt, aber auch die Maßnahmen der letzten Wochen und die Arbeit des Fanprojekts darstellt und anerkennt.

  • Stadionsprecher wird HFC-Mitglied

    Unser Stadionsprecher Markus Hein hat am Sonntag, den 5.10.2008, sein Versprechen aus der letzten Saison ("Wenn der Club aufsteigt und den Pokal holt, werde ich Mitglied") eingelöst und den HFC Mitgliedsantrag unterschrieben.
    Als Dankeschön erhielt der in "ländlicher Region der Landeshauptstadt lebende Magdeburger" eine Fotocollage des Landespokalsieges unserer Jungs. Durch diese Werbeaktion der Saalefront Ultras konnten darüber hinaus heute sieben weitere Mitglieder gewonnen werden.
     
    "Wenn auch Du mehr Verantwortung für Deinen HFC übernehmen willst, werde Mitglied!" Einen Antrag erhältst Du im Fanhaus oder auf der Geschäftsstelle des Vereins.
  • Fanhaus - Ort der Begegnung und Anteilnahme

    Fanhaus - Ort der Begegnung und Anteilnahme - Leistungsgerechtes 1:1 gegen Türkiyemspor Berlin - Gedenkminute für Uwe Menzel

    Vor dem Spiel trafen sich Fans und Verantwortliche beider Vereine, Journalisten sowie Familienangehörige Uwe Menzels zu freundschaftlichen Gesprächen im Fanhaus, um ein Zeichen gegen Gewalt und Intoleranz zu setzen.

    Vor knapp 2500 Zuschauern kam unser HFC über ein Unentschieden nicht hinaus. Nach dem 1:0 durch Rene Stark (Foulelfmeter) spielte die Köhler Truppe groß auf und hatte durch Phillip Schubert (Lattenknaller), Nico Kanitz („Schlitzohr-Heber“) und Maik Kunze (Kopfball) kurz vor der Pause drei „Riesen“.

    Nach dem Pausentee war von den guten Offensivaktionen der 1. Halbzeit nichts mehr zu sehen und die Gäste aus Berlin kamen immer häufiger gefährlich vor das Tor von Darko Horvat.

    In der 58. Minute hat „Mister Zuverlässig“ dann aber keine Chance, den Sonntagsschuss des freistehenden Denis Novacic zu parieren.

    Vor dem Anpfiff gedachten Zuschauer und Spieler, in Form einer Gedenkminute, unserem treuen HFC Fan und Fanprojekt-Mitarbeiter Uwe Menzel.

    Uwes Familie wurden zum heutigen Spiel von Verein und Fanprojekt eingeladen, um ihr in „Uwes Wohnzimmer“, in dem er nicht nur der Mannschaft zujubelte, sondern auch stets hilfsbereit bei Vorbereitungs- und Reparaturarbeiten mit Hand anlegte, das tiefempfundene Beileid der rot-weißen Fangemeinde auszusprechen.

    Präsident M. Schädlich und Geschäftsführer R. Kühne verfolgten die 90 Minuten mit Uwes Tochter in der Fankurve, von der aus unser Uwe immer mitgefiebert hat.

     Weitere Bilder findet ihr wie immer in der Gallerie .

    Nachtrag: Hier noch der Link zum Artikel der Mitteldeutschen-Zeitung

    PR

  • Freundschaftstreffen im Fanhaus

    Vor der Begegnung unseres Halleschen FC gegen die Gäste von Türkiyemspor Berlin wurden Fans und Offizielle beider Vereine zu einer freundschaftlichen Begegnung ins Fanhaus eingeladen.

    Beide Vereine unterstützen diese Idee und haben Ihre Teilnahme an diesem Treffen zugesagt.

    Zu der um 12.30 Uhr beginnenden Veranstaltung möchten wir an dieser Stelle nochmals alle Fans recht herzlich einladen.

    Streetwork Fanprojekt/Fanprojektbeirat

  • Bundestagsfraktion besuchte das Streetwork Fanprojekt Halle

    Vertreter der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen waren am Donnerstag, den 02.10.2008, zu Besuch im Fanhaus und haben sich über die Arbeit des Fanprojekts und des Fanprojekt-Beirates informiert. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf den Umgang mit Gewalt und Rassismus, die Umsetzung integrativer Maßnahmen, sowie die sozialpädagogischen Ansätze bei der Arbeit mit den halleschen Fußballfans gelegt. Interesse zeigten die Vertreter sowohl an den theoretischen Grundlagen wie auch an der praktischen Umsetzung der Fanprojektarbeit.  Hierbei zeigten sich Monika Lazar und Winfried Hermann insbesondere an der systematischen Aufarbeitung von negativen Geschehnissen im Umfeld des HFC interessiert. Die Abgeordneten äußerten in der lockeren Gesprächsrunde gegenüber Fans und Projektmitarbeitern einige interessante Vorschläge zur Vorbeugung und Aufarbeitung fußballspezifischer Konflikte.

    Des weiteren wurde der geplante Stadionneubau angesprochen. Als Beigeordnete der Stadt Halle (Saale) konnte Dr. Bernd Wiegand zu diesem Thema ausführlich Auskunft über den derzeitigen Stand der Vorbereitungen geben. Er wies darauf hin, dass für Ihn die Stadionproblematik eine sehr hohe Priorität habe, die Entscheidung über den Stadionneubau aber eben einer demokratischen Mehrheitsentscheidung des Stadtrates bedarf.

    Am Abend besuchten die Abgeordneten mit dem Fanprojektleiter in Leipzig eine öffentliche Podiumsdiskussion der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Veranstaltung gehört zu der Veranstaltungsreihe „Rote Karte für Gewalt und Intoleranz“. Das Thema in Leipzig lautete „Fanszene außer Kontrolle? Herausforderungen für Fansozialarbeit und Vereine“.

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    Nachtrag 18.10.2008: Hier noch ein paar Bilder vom Tage und ein Link zum Thema .

  • Es kann nicht sein das wir miteinander im Streit leben

    Am gestrigen Abend fand im VIP Raum des KWS, die seit Wochen von den Fans angestrebte, Aussprache mit den Verantwortlichen des Clubs statt.

    Präsident M. Schädlich, die Vorständler R. Kühne und J. Sitte, der Geschäftsstellen- und Veranstaltungsleiter Matthias Wienig sowie der Fanbeauftragte Peter Patan, stellten sich den zahlreichen Fragen der Fans.

    In der konstruktiven und  dreistündigen Debatte wurden die Vorfälle bei den Spielen gegen den FSV Frankfurt und Hannover 96 sowie die darauf folgenden Reaktionen des Vereins ausgewertet.

    Den einen oder anderen Satz in den offen Briefen der Mannschaft würde ich heute sicher nicht mehr so unterschreiben, sagte Dr. M. Schädlich, aber zum damaligen Zeitpunkt, als der Verein aufs Schärfste um seine Existenz bangen musste, waren drastische Worte und Reaktionen des Vereins notwendig. Es tut mir leid, wenn einige Äußerungen bei den friedlichen Fans des HFC Bestürzung ausgelöst haben. Wir wollten mit den Briefen gegenüber den Randalierern, aber auch in der breiten Öffentlichkeit, ein klares Zeichen setzen. Wer meint, zum heutigen Zeitpunkt hat sich die Situation grundlegend geändert, ist auf dem Holzweg. Wir können uns einfach keine negativen Vorfälle mehr leisten.“

    Der Verein unterstützte den Vorschlag des Fanprojektes, die Verantwortlichen und Fans von Türkiyemspor Berlin, vor dem kommenden Spiel am Sonntag, zu einer freundschaftlichen Begegnung ins Fanhaus einzuladen und sagte die Beteiligung an den Gesprächen zu.

    Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass ein derartig angespanntes Verhältnis zwischen den Verantwortlichen des HFC und der Fanszene, wie in den letzten Wochen, einem entspannten Vereinsleben mit freundlicher Fußballatmosphäre nicht dienlich ist.

    „Es kann nicht sein, dass wir miteinander im Streit leben!“ äußerte Präsident M. Schädlich und sprach damit allen anwesenden Fans aus dem Herzen. „Der heutige Abend hat mir aber Mut gemacht und wieder Hoffnung gegeben, dass die Fans es schaffen, sich gegen die Störenfriede, die den HFC immer wieder in Verruf bringen, zu wehren. Vielleicht habe ich an dieser Stelle auch die  positive Rolle des Fanprojektes unterschätzt. Zukünftig wird der Verein das Fanhaus wieder für Gespräche und den Austausch mit den Fans nutzen, da ich nach wie vor von der Sinnhaltigkeit des Fanprojektes überzeugt bin.“

    „Der größte Erfolg des Fanprojektes ist es, dass heute alle Fanclubs und Fangenerationen des HFC an einem Strang ziehen und miteinander reden“ meinte dazu abschließend, mit breiter Zustimmung aller Fanvertreter, Webhallunke Torsten Walter.

  • Spendenkonto für Uwe

    Das bereits angekündigte Spendenkonto für den verstorbenen Fanprojekt-Mitarbeiter und HFC-Fan, unseren Uwe, ist nun verfügbar:

    Kontoinhaber: Mirko Lorenz
    Kontonummer: 11563840
    BLZ  :  800 937 84
    Volksbank Halle

    Bitte verwendet zur eindeutigen Zuordnung der Spenden den Verwendungszweck "Uwe Menzel".

    Wir bedanken uns im Vorraus im Namen der Hinterbliebenen für die Spenden.