Fanprojekt Halle

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  • Fanprojekte honorieren Fanarbeit in Halle und fordern Gespräche

    Die in der letzten Woche zusammengetroffenen Fanprojektvertreter zweifeln die in Halle stattgefundene Umgruppierung der Fanprojektarbeit in das Referat "Sicherheit, Gesundheit und Sport" an und sprachen sich für eine Rückgruppierung in den Bereich "Jugend, Schule und Soziales" aus.

    "Es indiziert einen Perspektivwechsel von einer Verortung der Sozialarbeit in die nach dem NationalenKonzept für Sport und Sicherheit ausdrücklich in den Aufgabenbereich der Jugendhilfe nach SGB VIII zugeordnete Maßnahme in eine ordnungs- und sicherheitspolitische Handlungslogik.", so die Aussage der Regionaltagung. Weiterhin würdigt die Konferenz diebisher geleistete Arbeit des Fanprojekt-Leiters Steffen Kluge."Innerhalb von weniger als zwei Jahren ist es ihm gelungen ein stabiles Vertrauensverhältnis zu den jugendlichen Fußballfans des Halleschen FC herzustellen."

    Die gesamte Presseerklärung findet sich unter iconPresseerklärung Fanprojekte Regionaltreffen Ost September 2008.

  • Und wieder 3 Punkte

    Das gestrige Auswärtsspiel des HFC führte seine Anhänger hoch in den Norden, man zog nach Hamburg um die bisherige Siegesserie fortzusetzen, ein Ziel welches (wenn auch glücklich) erreicht wurde.

    Nach reichlich 5 stündiger Zugfahrt erreichte man die Hansestadt und wurde mittels einer Sonder-U-Bahn nach HH-Altona gebracht, von wo aus man den restlichen Weg zum Stadion zu Fuß zurück legte. Trauriger Beigeschmack des Tages war der gewaltsame Tod des HFC-Fans und Fanprojekt-Mitarbeiters Uwe Menzel und zahlreiche Fans folgten der Aufforderung zur Fahrt in Trauer-Schwarz.

    Den mitgereisten Fans bot sich zu Beginn der ersten Halbzeit eine HFC-Elf, welche mit den Gastgebern offensichtlich zu kämpfen hatte, im Laufe des Spiels fanden die Gäste aus der Saalestadt aber immer besser ins Spiel. Der Halbzeitstand von 0:0 spiegelte nicht wirklich die bisherige Leistung der Mannschaften wieder, machte aber Appetit auf die zweite Halbzeit. Das körperlich betonte Spiel setzte sich auch spannend und schnell fort, bis kurz vor dem Abpfiff gelang es aber keiner Mannschaften ein Tor zu erzielen und sich so die 3 Punkte zu sichern. Kurz vor Spielende erlöste Nico Kanitz aber die HFC-Fans und traf zum Endstand 0:1.

    Zurück ging es dann wieder mit dem Bus und gegen Mitternacht erreichten die HFC-Fans wieder den halleschen Bahnhof.

    Hier noch einige Eindrücke vom Tag

  • Halle braucht ein Fanprojekt und neues Stadion

    Am Rande eines Treffens mit Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados hat sich DFB-Präsident Theo Zwanziger Ende September vehement für ein neues bzw. modernisiertes Stadion ausgesprochen. Im TV Halle-Interview hob Zwanziger die Bedeutung für die Stadt Halle und deren Fußballtradition hervor und appellierte an den Stadtrat, entsprechende Mehrheiten für ein neues Stadion zu finden...  (Quelle: TV Halle)

    Das vollständige Interview mit DFB-Präsident Zwanziger findet man bei TV:Halle zum Download.

  • Treffen von Mitarbeiter des Fanprojektes Halle mit den DFB Präsidenten Theo Zwanziger

    Im Rahmen seiner Reise durch die ostdeutschen Bundesländer kam es am Rande einer Tagung am Samstag den 27.09.2008 im Hotel Maritim zu einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des Streetwork Fanprojektes Halle.

    An diesem Gespräch nahmen folgende Personen teil:

    • Dr. Theo Zwanziger Präsident DFB
    • Helmut Spahn Sicherheitsbeauftragter DFB
    • Dr. Hans-Georg Moldenhauer Vizepräsident DFB
    • Uwe Striesenow Mitarbeiter Fanprojekt-Halle

    Dem DFB Präsidenten war es ein großes Bedürfnis den Angehörigen und den Mitarbeitern des Fanprojektes Halle sein aufrichtiges Beileid zum tragischen Tod des Mitarbeiters und HFC Fan Uwe Menzel zu übermitteln. Er ließ sich die Umstände der abscheulichen Tat erklären und sicherte dem Streetwork Fanprojekt in dieser bewegenden Zeit weitere Unterstützung zu.

    Anschließend informierte er sich über die aktuelle Situation beim Fanprojekt Halle und sprach seine Anerkennung für das hohe Engagement aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter aus. 
     
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  • BAG-Tagung in Halle

    Am 25. und 26.9.08 fand im Fanhaus des Streetwork Fanprojektes ein Regionalverbundstreffen der Fanprojekte Ostdeutschlands statt.

    Neben der Vorstellung und Aufnahme des seit 1.9.2008 arbeitenden Fanprojektes Magdeburg in die BAG Ost, wurden am Donnerstag aktuelle Themen der Fanprojektstandorte besprochen, das Fanbetreuungsprogramm der Koordinationsstelle für Fanprojekte zur Euro 2008 ausgewertet und neue Regionalverbundssprecher gewählt.

    Am Freitag folgte Innendezernent Bernd Wiegand einer Einladung der Fanprojekte und stellte sich den zahlreichen Fragen der Fanbetreuer. Zentrales Thema waren dabei die veröffentlichten Vorwürfe in der Mitteldeutschen Zeitung und im Halleforum, Streetworker des Fanprojekt Halle deckten Randalierer.
     
    Die Artikel könnt Ihr hier nachlesen: MZ-Web 1 | Halleforum 1 | Halleforum 2
     
     
    Im abschließenden, öffentlichen Pressegespräch machte sowohl die Koordinationsstelle der Fanprojekte, wie auch die Fanprojekte deutlich: "Fanarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe nach § 11 SGB VIII   und bedarf eines Vertrauensverhältnisses zwischen Streetworker und Klientel.
     
    Die persönlichkeitsfördernde Beziehungsarbeit eines szenenahen Fansozialarbeiters bedarf der Rückendeckung des Jugendhilfeträgers und der Akzeptanz ordnungspolitischer Organe, auch oder gerade damit sich ein Fanbetreuer in gewissen Grauzonen, ähnlich der Drogenhilfe, bewegen kann. Wenn diese Freiräume entzogen werden, wird es unmöglich gemacht, problembelastete Jugendliche zu erreichen und somit dem weiteren Abdriften der Szene in radikale Verhaltensmuster Vorschub geleistet." Gregor Voehse, Regionalverbundssprecher der Fanprojekte Ost.
     
    Aktuelle Pressemeldungen zur Fanprojekttagung: MZ-Web 2 | MZ-Web 3 | Halleforum 3
     
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  • Zwanziger in Halle

    Theo Zwanziger besucht im Rahmen seiner Ost-Tournee heute Halle. "Drei Jahre nach dem Runden Tisch zur Situation des Fußballs im Osten Deutschlands und den anschließenden Netzwerkgesprächen möchten wir erneut mit den Vertretern der Länder, Städte, Vereine, Stadien und Fans in Kontakt treten. Ich erhoffe mir, dass Fortschritte erkennbar sind und der Dialog fortgesetzt wird", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einer Presseerklärung vom Mittwoch.
     
    "Es braucht funktionierender Verbundnetze, des Zusammenspiels zwischen einem örtlichen leistungsstarken Verein, der die Jugendlichen auffängt, und der Kommune, die den Fußball als wertorientierte Sozialarbeit anerkennt", unterstrich der DFB-Präsident am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz im Achat-Hotel [in Zwickau]" (aus: Freie Presse)
     
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  • Spendenkonto für Uwe

    Das unfaßbare Gewaltverbrechen am HFC Fan und Fanprojektmitarbeiter Uwe Menzel, löste eine Flut von Mitgefühl und Beileidsbekundungen aus. Darüber hinaus wurde von zahlreichen Fans des HFC, aber auch von Fußballfans aus anderen Vereinen, eine überwältigende Spendenbereitschaft signalisiert um den Familienangehörigen eine finanzielle Unterstützung geben zu können.
     
    Die Ultrafanszene des HFC, der sich Uwe besonders verbunden fühlte, wird zeitnah ein Spendenkonto eröffnen. Die Kontodaten werden sofort nach Eröffnung des Spendenkontos veröffentlicht.
     
    Zudem besteht am Sonntag beim Auswärtsspiel in Altona die Möglichkeit, einen Betrag in die mitgeführte Spendenbüchse zu entrichten.
     
    Saalefront Ultras
     
  • Gedanken an Uwe Menzel

    Im stillen Gedenken an den Mitarbeiter des Fanprojektes Halle Uwe Menzel.

    Gestern erhielten wir die erschütternde Nachricht über den gewaltsamen Tod des Fanprojekt Mitarbeiters Uwe Menzel.

    "Unser Uwe" war ein Fußballfan, der mit dem Virus HFC infiziert war und es erfüllte ihn mit großem Stolz beim Streetwork Fanprojekt Halle arbeiten zu dürfen. Er erfüllte seine Arbeitsaufgaben mit viel Fleiß und hoher Einsatzbereitschaft. Das Fanprojekt verliert einen fleißigen Mitarbeiter und liebevollen Menschen mit einem großen rot-weißen Herzen.

    Wir sind zutiefst betroffen und möchten allen Angehörigen auf diesem Wege unser herzliches Beileid aussprechen.

    Lieber Uwe, wir werden Dich nicht vergessen !

     

  • Fanprojekte Tagung in Halle

    Am 25. und 26. 9. treffen sich Vertreter aller Fanprojekte des Regionalverbundes Ost zu einem turnusmäßigen Arbeitstreffen im Fanhaus des Streetwork Fanprojektes der Stadt Halle (Saale).

    Neben der Analyse des Fanbetreuungsprogramms zur Euro 2008 wird es u.a. aktuelle Informationen von den einzelnen Projektstandorten, einen Bericht des geschäftsführenden Arbeitskreises der Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte, Sachstandsinformationen zur Fanprojektentwicklung in Sachsen und die Neuvorstellung des am 1.September 2008 gestarteten Fanprojektes in Magdeburg geben.

    Der Regionalverbund Ost der Fanprojekte besteht mittlerweile aus 13 Mitgliedern an den Standorten Rostock, Babelsberg, Berlin (Union), Aue, Zwickau, Leipzig (Lok und Chemie), Dresden (Dynamo), Cottbus, Jena, Chemnitz, Magdeburg und Halle. Bundesweit arbeiten  mittlerweile 41 derartige Fanprojekte nach dem Nationalen Konzept für Sport und Sicherheit.

    Die Fanprojekte verstehen sich als Bestandteil der Jugendhilfe und werden im Regelfall von den jeweiligen Ländern, dem DFB und den zuständigen Kommunen im Rahmen einer Drittelfinanzierung unterstützt.

    Laut Informationen des Regionalverbundssprechers Matthias Stein, sind  für den zweiten Tag des Arbeitstreffens Gespräche mit Vertretern der Stadt Halle und eine Pressekonferenz geplant.

    PR

  • Bilder zum FCM-Spiel

    Als Nachtrag noch ein paar Impressionen vom RL-Punktspielsiegs unseres HFC gegen den FC Magdeburg vom vergangenen Wochenende.

    Zu den Bildern..

  • Erster Heimsieg der Saison für den HFC

    Nachdem Sieg gegen den FCM vergangene Woche konnte die Köhler-Elf diese Woche auch im heimischen Kurt-Wabbel-Stadion zeigen, dass sie Tore schießen kann. Der Rot-Weißen konnten trotz eines verschossenen Elfmeters mit 2:1 gegen die Gäste aus Cottbus gewinnen und zeigten vor den (erschreckend wenig) rund 1300 Zuschauern eine sehr gute Leistung.

    Das wiedereröffnete Fanhaus fand sowohl vor wie auch nach dem Spiel leider wenig Zuspruch, die Einladung zu Kaffe und Kuchen wurde nur von ca. 50 HFC-Anhängern angenommen. Schade. 

    Sicherlich stehen Zuschauerzahl und Besucher Beispiel für das erschütterte Vertrauen und das derzeit gestörte Verhältnis zwischen Verein und Fanszene, einen Umstand, auf den die Fanszene zu Spielbeginn mit Ihrem Transparent "Schweigen ist Silber - Reden ist Gold" aufmerksam macht. Trotz mehrfacher Einladung fanden noch immer keine aufarbeitenden Gespräche über die Ereignisse der letzten Wochen zwischen Verein und Fanszene statt..

    Weitere Bilder des Spiels gibt es hier.

    PR


  • Fanhaus wieder geöffnet

    Am morgigen Samstag ist das Fanhaus im Sportlerdreieck neben dem Kurt-Wabbel-Stadion wieder geöffnet. Den Fans des HFC wird somit wieder eine Anlaufstelle geboten um sich auf das Regionalliga-Punktspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Energie Cottbus einzustimmen.

    Das verhängte Alkoholverbot bleibt trotz Allem bestehen, der Ausschank von alkoholfreien Getränken ist jedoch gewährleistet.Das Fanprojekt hofft wieder auf zahlreichen Zuspruch und ein tolles, erfolgreiches Spiel.

  • Beigeordneter Dr. Bernd Wiegand kritisiert öffentlich Mitarbeiter des Streetwork Fanprojekt

    Es reicht!

    Jetzt ist Schluss Herr Dr. Wiegand!
     
    Die Fans des HFC verwehren sich gegen Ihre öffentliche Darstellung gegen das Fanprojekt Halle. und
    Ihre  Vorwürfe gegenüber dem Leiter des Fanprojektes Herrn Steffen Kluge,und ihrer Mitarbeiter werden wir nicht weiter hinnehmen. Gemeinsam mit den Streetworkern der Stadt haben wir in den zurückliegenden zwei Jahren, mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und des DFB, eine Anlaufstelle für alle HFC Fans aufgebaut. Unser Fanhaus dient einzig und allein als Kommunikations-, Beratungs- und Vermittlungsstelle für Fußballfans sowie der Förderung einer positiven Fankultur und nicht wie von Ihnen dargestellt, als Ort saufender, randalierender Chaoten. Zu dem hat weder der Leiter des Projektes, noch einer der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter jemals Polizeiarbeit zur Ergreifung von Randalierern behindert.
     
    Wir bitten um die sofortige, uneingeschränkte Wiedereröffnung des Fanhauses und eine Entschuldigung für die unbegründeten Schuldzuweisungen gegenüber dem Streetwork Fanprojekt!
     
    Fanszene des Halleschen Fußballclub
  • Offener Brief an den 1.FC Magdeburg sowie die Sicherheitsverantwortlichen für das Derby

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am kommenden Samstag findet das 51. Sachsen-Anhalt Derby zwischen dem 1.FC Magdeburg und dem Halleschen FC in Magdeburg statt. Für beide Vereine und vor allem für die Fanszenen ist es das Spiel des Jahres, dem man schon Wochen vorher entgegenfiebert. Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen beider Vereine im Landespokalfinale sollte auch dieses Spiel wieder ein wahres Fussballfest werden und die Massen nur so anlocken, um ein positives Zeichen gegen die Gewaltakte der letzten Zeit zu setzen. Leider entschieden Sie sich aber in Magdeburg anscheinend schon im Vorfeld gegen dieses Fussballfest und kriminalisieren alle Fussballfans, indem Sie Kartenkontingente einschränken und zahlreiche Fanutensilien verbieten. Auch wir verstehen, dass Sie Angst vor Ausschreitungen und ihren Folgen haben, aber der von Ihnen eingeschlagene Weg ist aus unserer Sicht der Falsche. Es ist mehr als fraglich, ob gerade diese Formen der Repression ein tolles Fussballfest ermöglichen. Daher macht sich schon jetzt große Verärgerung in der halleschen Fanszene breit.

    Sehr fragwürdig ist zudem, ob es mit Verboten allein getan ist, um negative Begleiterscheinungen zu verhindern. Auch ohne Trommel und Megafon, mit deren Hilfe man im Block die Stimmung viel besser erzeugen bzw. steuern kann, werden sich potenzielle Gewalttäter unter die friedlichen Fans mischen können. Dies wird ebenso möglich sein, wenn keine Fahnen aufgehangen bzw. geschwenkt werden. Ein Fussballfest zeichnet sich nicht nur durch ein buntes Rahmenprogramm aus, sondern insbesondere durch die Leidenschaft und Kreativität, die durch Choreografien, Spruchbänder und jeglicher Art von Support in den Fanblöcken ausgedrückt werden.

    Die von Ihnen getroffenen Massnahmen dienen nur einer Art Bestrafung der Fans und lässt das Derby zu einem trostlosen Spiel verkommen, welches in keinster Weise an die tolle und vor allem friedliche Atmosphäre des vergangenen Landespokalfinales erinnern wird. Zeigen Sie, wie auch schon der Verband des FSA bei eben jenem Finalspiel, dass es auch anders geht und überdenken Sie noch mal diese angedachten Verbote der Fanmaterialien. Denn was gibt es schlimmeres, als ein Derby ohne Farbe und Emotionen, welche gerade dem Fussball seine einzigartige Atmosphäre verleihen! Zeigen Sie auch den Randalierern damit die rote Karte, indem Sie die restlichen Fans nicht auf eine Stufe mit eben jenen Stellen, die nichts anderes im Sinn haben, als den Fussball kaputt zu machen. Auch die Vergabe der Eintrittskarten nur im Vorverkauf prangern wir an! Durch das Nicht-Öffnen der Tageskasse versperren Sie gerade vielen auswärtigen HFC Fans, welche nicht die Möglichkeit haben unter der Woche nach Halle zu reisen, die Möglichkeit, dieses Spiel zu besuchen. Zudem werden die HFC Fans schon im Vorfeld finanziell mit dieser Maßnahme bestraft, indem Sie 1,50.- mehr bezahlen müssen, als die von Ihnen ausgewiesenen Preisen an der Tageskasse. Nochmals appellieren wir, ebenso wie Sie an die Fairness der Fans, an ihre Vernunft, die von Ihnen geplanten Verbote zu überdenken, und nicht schon im Vorfeld ein Derby zu veranstalten, was diese Bezeichnung nicht verdient.

    Mit freundlichen Grüßen

    Fanprojektbeirat der HFC Fanclubs

  • Halle gefährdet Fanprojekte bundesweit

    Koordinierungsstelle äußert Unmut über Kritik von Polizei und Stadtverwaltung am Fanprojekt und schlägt gemeinsame Gespräche vor. 

    Die Vorwürfe von Polizei und Stadtverwaltung Halle (Saale) waren hart: Mitarbeiter des halleschen Fanprojekts decken Gewalttäter, die Zusammenarbeit sei nicht zufrieden stellend. Man wolle nun vom Streetworker des Fanprojekts einfordern, die Namen der Gewalttäter zu nennen. Doch genau das sorgt nun für heiße Leitungen bei der Koordinierungsstelle Fanprojekte in Frankfurt. Wie Leiter Michael Gabriel dem HalleForum sagte, erhalte man Anrufe aus dem gesamten Bundesgebiet von besorgten Streetworkern. Mit ihrem Vorgehen gefährde die Stadt die Fanprojekte bundesweit, so Gabriel. 

    Den gesamten Artikel findet Ihr im Halle-Forum .

    Anmerkung der Redaktion: Hier auch ein Artikel der Mitteldeutschen-Zeitung , der sich mit der Thematik beschäftigt.Offenbar haben Viele noch nicht verstanden, was der Sinn der Fanprojekte ist. In meinen Augen ein Armutszeugnis für die verantwortlichen Stellen. Kommt man nichtmehr weiter, versucht man die Verantwortung auf andere abzuwälzen... PR


     

  • Fanprojektbeirats-Gespräch mit Hr. Dr. Wiegand

    Eine bewegte und gesprächige Woche liegt hinter uns..

    Auf der Sitzung des Fanprojekt-Beirats vergangene Woche wurde beschlossen, dass sich einige Vertreter mit dem Beigeordneten der Stadt Halle/Saale, Herrn Dr. Wiegand, zusammen setzen. Dieses Gespräch fand am Donnerstag, einen Tag vor dem heftig diskutierten Spiel des HFC gegen die Gäste aus Wilhelmshaven, statt.

    Nachdem über die HFC-Homepage in Form eines "Interviews" verschiedene Maßnahmen angekündigt und angesprochen wurden, heizte dies die Stimmung innerhalb der Fangemeinde ziemlich auf. Dass diese Veröffentlichung ein Schnellschuss war, merkten die Verantwortlichen sicherlich anhand der Reaktionen und begannen schnell zurück zu rudern. 

    Dennoch beschäftigte sich der Fanprojekt-Beirat mit diesem Thema und kam (nach langer Diskussion und reger Beteiligung) zu dem einstimmigen Ergebnis, dass alle Parteien (Fanszene, Stadt und Verein) an einen Tisch kommen sollten und eine direkte und offene Kommunikation stattfinden muss. Die bisherige Kommunikation über Dritte bringt nur noch mehr Probleme.

    Im Gespräch mit Dr. Wiegand wurden viele Punkte diskutiert und Standpunkte aufgezeigt. Alle Beteiligten sind sich einig, und Dr. Wiegand bekräftigte nochmals die Brisanz der Stunde, die Situation des HFC ist wackelig. Er überraschte mit der Ehrlichkeit, dass das "Interview" im Chemiker Online so nicht geführt worden sei, ein Fakt der vielen Anwesenden bereits klar war. Außerdem bot Dr. Wiegand seine volle, auch persönliche, Unterstützung an. Sowohl bei der "Innenreinigung" der Fanszene, wie auch dabei, nach Außen hin ein besseres, freundlicheres Bild der HFC-Fans zu geben. So z.B. bot er an für den Weihnachtsmarkt kostenfrei einen Stand zur Verfügung zu stellen, auf dem sich HFC und Fans präsentieren können. Auch sagte er für die stattfindenden Projekte des Vereins und des Fanprojekts seine Unterstützung zu. Alle Anwesenden sind sich darüber einig, dass der HFC mehr positive Presse braucht; viele der unzähligen "gute Taten" des HFC und des Fanprojekts sind in Randnotizen verklungen. Wenn überhaupt..

    Hart zeigte sich Dr. Wiegand bei der angesprochenen Neu-Einordnung des Fanprojekts innerhalb der Stadtorganisation. Bisher war das Fanprojekt dem Fachbereich "Jugend und Soziales" unterstellt, dem auch das "Streetwork"-Projekt angehört. Ab sofort ist es jedoch dem Fachbereich von Dr. Wiegand, Ordnung, Sicherheit und Sport, unterstellt, eine Entwicklung die viele Beteiligte trotz der Aussage, dass sich an der Arbeit der Mitarbeiter nichts ändert, sehr verärgert und auf kein Verständnis trifft. Eine offene Schelte für die bisher geleistete Arbeit? Oder doch eher der verzweifelte Versuch Herr der Lage zu werden, noch tiefer in die Fanszene zu greifen? Ob und wie ein Soziales Projekt sich im Bereich Ordnung, Sicherheit und Sport entwickelt werden die nächsten Wochen zeigen.

    Auch die Problematik des Fanhauses als "Hort des Bösen" wurde angesprochen. Dass dies vollkommen absurd ist, darüber waren sich alle einig. Aus diesem Grund sagte Herr Dr. Wiegand auch zu, dass das Fanhaus (unter der Vorraussetzung, dass zum Wilhelmshaven-Spiel keine Vorkommnisse auftreten) zum nächsten Heimspiel auch wieder wie gewohnt geöffnet sein wird. Auch die weiteren Einschränkungen (Doppelhalter, Fahnen,..) werden nach und nach wieder aufgehoben, stets unter der Maßgabe, dass die Fanszene zeigt, dass die Dringlichkeit angekommen ist: Es darf keine weiteren Vorkommnisse geben!!

    Alles in Allem ein produktives Gespräch, in dem sich die Wogen ein wenig glätten konnten. Offen ist noch das Gespräch mit dem Verein, der erste Terminvorschlag letzte Woche wurde leider nicht bestätigt...

    PR