Fanprojekt Halle

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  • 6. Kinder- und Jugendfestspiele

    Zusammen mit der Kurt-Wabbel-Stadion-Abschiedsparty finden am Samstag den 05.06.2010 ab 10:00 Uhr die 6. Kinder- und Jugendfestspiele des Fachteams Streetwork statt.

     

    Nähere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

  • 4000 Zuschauer sahen das letzte Spiel im KWS

     

    Mit einem 1:1 trennte sich der Club von Hannovers U23 und verabschiedete sich am heutigen Samstag den 22. Mai 2010 vom "alten Haus" Kurt-Wabbel-Stadion. Tolle Stimmung auf den Rängen und aufwendige Choreographien in der Fankurve rundeten den Fußballnachmittag bei schönsten Fußballwetter ab. So mancher Rot-Weißer musste sich dann doch die eine oder andere Träne verdrücken. Mit einem Rückblick auf den Landespokalsieg 2010 und der Vorfreude auf die neue Spielzeit feierten zahlreiche HFC Fans nach der Partie mit der Mannschaft in der Kantstraße eine erfolgreiche Saison.

     

    Weitere Bilder in der Galerie..

    Achtung!

    Letztmalig wird das Kurt-Wabbel-Stadion am 5.6.2010 für alle Hallenser geöffnet. Von 10.00-20.00 Uhr wird neben einem Fußballturnier für Freizeitmannschaften auf dem "heiligen Rasen" jede Menge Sport und Spiel für die ganze Familie angeboten, bevor ab 16.30 Uhr die "Two Riders" zur großen KWS-Abschiedsparty einladen.

    Anmeldungen für das Fußballturnier sind bei Steffen Kluge unter der Telefonnummer 0176/64204906 oder per E-Mail unter fanprojekt-halle@gmx.de noch bis Montag den 31.Mai möglich.

    Gespielt wird von 10.00-16.00 Uhr auf zwei Kleinfeldern.

  • Faninformationen der Polizeidirektion Lübeck zur Regionalligabegegnung VfB Lübeck-Hallescher FC

    Verehrte Fans des Halleschen FC! 

    Die Polizeidirektion Lübeck begrüßt sie zum letzten Auswärtsspiel ihrer Mannschaft und heißt sie herzlich willkommen in der Hansestadt Lübeck. Mit unserem polizeilichen Einsatzkonzept wollen wir die Rahmenbedingungen für einen fanfreundlichen und sicheren Spieltag schaffen, so dass allen Fußballfans der Spielbesuch in Lübeck in guter Erinnerung bleiben wird.

    Bitte unterstützen sie ihre Mannschaft lautstark und farbenfroh und tragen sie durch ordnungsgemäßes und verantwortungsvolles Verhalten zur Sicherheit am Spieltag bei.

    Denn Spannung gehört ins Spiel und auf den Fußballplatz, nicht aber in das Verhältnis Fans und Polizei.  

    Fantrennung und Anreise

    Erfahrungsgemäß können Konflikte unter Fangruppen durch Fantrennung wirksam vermieden werden. Über Gestaltung der Reisewege können Fans an einer wirkungsvollen Fantrennung mitwirken und damit einen wichtigen

    Beitrag zur Verhinderung von Gewalt leisten. Beachten sie daher unsere Anreiseempfehlungen.

    Bei Anreise mit dem eigenen Pkw verlassen sie die BAB A 1 an der Ausfahrt Lübeck Zentrum und fahren sie direkt gegenüber der Abfahrt auf die Zufahrt zum Park & Ride Parkplatz am Stadion Lohmühle. Dort können sie ihr Fahrzeug kostenfrei abstellen und sich direkt zum Gästebereich Block D begeben. 

    Bei Nutzung der Deutsche Bahn AG verlassen sie den Zug am Hautbahnhof Lübeck und wir bitten sie, das Gebäude durch den Seiteneingang Steinrader Weg zu verlassen. Wir empfehlen danach die Straßen Steinrader Weg, Artlenburger Straße, Schönböckener Straße, Bei der Lohmühle, An der Hansehalle für den ca. zehnminütigen Fußweg zum Stadion zu nutzen.  

    Gefahren durch Pyrotechnik im Stadion

    Die Gefahren durch Pyrotechnik, bestehende Verbote und die Folgen sind aktiven Fußballfans hinlänglich bekannt.

    Deshalb appellieren wir noch einmal an die Verantwortung der Fans und bitten auf jegliche Form von Pyrotechnik und Rauchpulver zu verzichten. 

    Machen sie mit und tragen sie zu einem positiven Miteinander von Fans und Polizei bei! 

    Die Polizei wünscht ihnen eine gute Anreise und einen angenehmen Aufenthalt in der Hansestadt Lübeck.

  • KOS Sachbericht 2010

    Nachfolgend könnt ihr den  "Sachbericht 2010 - Zum Stand der sozialen Arbeit mit Fußballfans" der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt am Main nachlesen.

  • Fan-Gewalt: Scharfe Kritik an Politik und Polizei

    Frankfurt/Main. Scharfe Kritik an Politik und Polizei sowie die Forderung nach mehr finanzieller Unterstützung: Die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) und der Sportsoziologe Gunter A. Pilz sind in der Diskussion über Gewalt im Fußball in die Offensive gegangen.

    „Wenn von Politik und Polizei eine höhere Kostenbeteiligung an Sicherheitseinsätzen durch den Fußball gefordert wird, ist das falsch, fahrlässig und politisch verantwortungslos“, sagte Pilz am Donnerstag in Frankfurt/Main. Der Honorarprofessor der Universität Hannover, der auch Mitglied der Ethik-Expertenkommission in der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist, möchte lieber noch viel mehr auf Präventionsarbeit setzen.

    Das sieht auch die KOS so. „Die Fördersumme aller Projekte ist zwar um 400.000 Euro auf knapp sechs Millionen Euro pro Jahr gestiegen. Aber wenn man diese Summe mal in Relation zu den Kosten von Polizeieinsätzen und für Security-Personal setzt, ist das eine enorme Diskrepanz“, sagte KOS-Leiter Michael Gabriel und forderte „mehr finanzielles Engagement für Prävention“.

    Für Gabriel ist klar: „Wir können Sicherheit in den Stadien nur mit und nicht gegen Fans erreichen. Dort wo die Fan-Projekte bereits etabliert sind, halten sich Ausschreitungen in Grenzen. Und die Fan-Projekte sind die einzigen, die das Vertrauen der Anhänger haben und alle Beteiligten an einen Tisch bringen können.“

    Bei der Vorstellung des KOS-Sachberichtes wies Gabriel darauf hin, dass der im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit eigentlich festgeschriebene Standard von drei hauptamtlichen Mitarbeitern an den meisten Standorten der 47 Fanprojekte nicht erreicht sei. „Es fehlen unserer Ansicht nach noch rund 23 Stellen“, sagte Gabriel: „Wir bohren dicke Bretter.“

    Die Diskussion über Fan-Gewalt hat sich nach Vorfällen in der abgelaufenen Saison der 1. und 2. Bundesliga verschärft. Allein am letzten Spieltag war es in Bochum, Düsseldorf und Bremen zu schweren Ausschreitungen gekommen. In Erinnerung sind auch noch die Jagdszenen von Zuschauern von Hertha BSC Berlin nach dem Spiel Mitte März gegen den 1. FC Nürnberg.

    Pilz, der unter anderem das Fanprojekt in Hannover mit betreut, räumte ein: „Es gibt eine zunehmende „Event-Gewalt-Kultur bei Jugendlichen“. (sid)

    http://www.derwesten.de/sport/fussball/Fan-Gewalt-Scharfe-Kritik-an-Politik-und-Polizei-id3005708.html

  • Der Club holt den Pott zurück und hofft auf Losglück im DFB Pokal

    Nach dem Pokalsieg 2008 und dem verlorenen Endspiel im letzten Jahr, erkämpfte sich der HFC in einem dramatischen Finale erneut den FSA-Landespokal.

    Nach dem der 1. FCM im Halbfinale gegen Germania Halberstadt unterlag und somit einer verkorksten Saison das Sahnehäubchen aufsetzte, entschieden sich die Verbandsfunktionäre des Provinz-Fußball-Landes Sachsen-Anhalt, dem diesjährigen Pokalendspiel einen ganz besonderen Rahmen zu verpassen. Kurzerhand wurde somit das Finale aus der Landeshauptstadt in das beschauliche Rosenstädtchen im Vorharz verlegt.


    3500 Fans, davon wohl gut 2500 aus der Saalestadt, verliehen dem mit Bauzäunen gesicherten, Sangerhäusener Fußballtempel ein ansprechendes Endspiel-Ambiente.
     
    Die Akteure auf dem grünen Rasen bedankten sich für den Dauersupport auf den rot-weissen (R)Hängen mit einem rassigen und in der Schlussphase sogar dramatischen Endspielkick. Nach dem die Germania kurz vor Ultimo einen 0:2 Rückstand egalisierte, tunnelte der wieselflinke Toni Lindenhahn den Halbstädter Keeper und sorgte damit doch noch für ein Happy End zunächst hinter, später auf und letztendlich vor den Bauzäunen.

    Als die HFC Spieler den Siegerpokal auf einem zum Siegerpodest umfunktionierten Schreibtisch in die Höhe streckten, kannte auch Krümels Jubel am Fanradio keine Grenzen mehr. Großer Dank gebührt dem Gastgeber dem es nach mehrfachen Anfragen tatsächlich gelang, dem Fanradioteam einen Moderatorenplatz und eine Steckdose zur Verfügung zu stellen.
    Weitere Fotos vom Tage in der Galerie..
  • Werbeaktion auf dem Marktplatz sorgte trotz Regen für beste Stimmung

    Der HFC-Fanszene e.V. zeigte 2 Tage vor dem Landespokalfinale in Sangerhausen nochmal Flagge und rührte für das Endspiel gegen Halberstadt sowie für das allerletzte Spiel des Clubs im alterehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion, am 22. Mai 2010 gegen Hannover 96 U23, heftig die Werbetrommel.
     
    Mit einer Dauerschleife von Ulli Schwinges brandaktueller "Goodbye KWS" Gedächtnishymne und den charmanten Ansprachen von Stadionsprecher Markus Hein, lockte man trotz Dauerregens zahlreiche Passanten an den Infostand.
     
     
     
    Im imposanten "KWS Gedächtnisbuch" verabschiedeten sich Fans und Sympathisanten auf ganz persönliche Weise von der alten Hütte in der Kantstrasse. Neben Live unterschriebenen Autogrammkarten von Markus Müller und Phillip Schubert, gab es beim Torwandschiessen u.a. Freikarten für das letzte Heimspiel im KWS zu gewinnen. Zu guter Letzt konnten noch jede menge Tickets für die nächsten beide Spiele des HFC an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.
     
    Weitere Impressionen gibt es in unserer Galerie..
  • WM 2010 im Internet – der Fanguide nicht nur für Südafrika-Reisende

    Praktische Ratschläge und viele Hintergrundinfos rund um Südafrika und das Turnier bietet die Website www.fanguide-wm20010.de.

     

    Bereits seit Dezember letzten Jahres ist die Website, die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS) entstand, online und wird seitdem ständig aktualisiert. In den letzten Wochen vor dem Anpfiff geht es nun in die heiße Phase.

    Besonders deutsche Fans, die nach Südafrika reisen, aber auch alle, die daheim mitfiebern, finden hier viele praktische und interessante Hinweise etwa zu den Themen Sicherheit, Unterkünfte, Essen & Trinken oder Reisen in Südafrika. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass Südafrika ein Mekka der Grillkunst ist?

    Das Angebot der Fanbetreuung wird ebenso vorgestellt wie die Spielorte und Stadien der WM, wobei es für die Gruppenspielorte des deutschen Teams natürlich besonders ausführlich präsentiert werden. Auch die sportlichen Aspekten kommen nicht zu kurz: In der Rubrik „Jogis Jungs“ und „Turnier“ finden sich Porträts aller Teams und Wissenswertes zur deutschen Elf und ihrer WM-Vorbereitung. Auch Hinweise auf Public-Viewing-Veranstaltungen in der Heimat finden sich auf www.fanguide-wm2010.de.

    Eine Website, ein gedruckter Fanguide sowie die Präsenz in den Austragungsorten sind feste Bestandteile des bewährten Angebots der deutschen Fanbetreuung. In Südafrika wird es statt eines Fanguides zu den Spielen jeweils ein vor Ort produziertes Fanzine geben, das gratis verteilt wird. Die KOS kümmert sich seit 1996 im Auftrag des DFB bei internationalen Turnieren um die Belange der Fans.

    Genauere Informationen zu dem Angebot der deutschen Fanbetreuung in Südafrika findet ihr in unserer aktuellen News http://www.fanguide-wm2010.de/index.php?id=news-20100508.

  • Fananwalt Schmitt über »Gewalttäter Sport« »Wir müssen bei Null beginnen«

    Interview: Alex Raack

    Nach erfolgreichen Klagen von Fußball-Fans, steht die berüchtigte »Gewalttäter Sport« Datei vor dem Aus. Wir sprachen mit »Fananwalt« Steffen Schmitt über überraschende Grenzkontrollen, Hooligans und 11.000 Einträge.

    Steffen Schmitt, in der deutschen Fußball-Szene sind Sie als »Fananwalt« bekannt und betreiben sogar die gleichnamige Homepage. Ich wusste bislang gar nicht, dass es diese Jobbezeichnung gibt.

    Da müssen sie sich keine Vorwürfe machen, der Begriff des »Fananwalts« ist nicht rechtlich geschützt . Ich bin aber seit zehn Jahren Anwalt seit 30 Jahren  Fußball-Fan (vom Karlsruher SC, d. Red.) und habe viel mit Fanproblemen zu tun. Meine Arbeit scheint sich offenbar herum gesprochen zu haben.