Fanprojekt Halle

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  • HFC Fair-Plus-Cup 2012

    Am Freitag den 6. Januar findet in der Sporthalle Robert-Koch-Straße der Fußball-Hallencup für HFC Fanclubmannschaften 2012 statt. Dazu möchten der HFC-Fanszene e.V. und das Streetwork Fanprojekt der Stadt Halle (Saale) alle HFC-Fanclubs recht herzlich einladen.

    Gespielt wird zunächst in 4 Vierergruppen. Die 2 Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen die Ko-Runde. Das Teilnehmerfeld wird somit wieder auf 16 Fanclubteams begrenzt.

    Einlass: 08.00 Uhr

    Eröffnung: 08.30 Uhr

    Turnierstart: 09.00 Uhr

    Mannschaftsstärke: 5 Feldspieler 1 Torwart + Wechselspieler

    Startgebühr: 20,00 Euro

    Anmeldung unter fanprojekt-halle@gmx.de .

    Sollten sich mehr als 16 HFC Fanclubs anmelden, entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung über die Teilnahme.

    Also schnell anmelden und einen Startplatz sichern!

    Anmeldeschluss ist der 24.12.2011 um 12.00 Uhr!

     

  • Faninfo Polizei Leipzig zum Spiel RB Leipzig gegen unseren Halleschen FC

    Hier die aktuelle Faninfo der Polizei zum morgigen Spiel.

  • Weihnachtsmann bringt 3 Punkte mit - Fans wünschen sich noch ein Anhörungsgremium dazu - 300 Kids zum Spiel eingeladen

    Lebhafter Trubel herrschte vor dem Spiel gegen Meuselwitz auf dem Weihnachtmarkt am Fanhaus. Bei Kreppelchen, Glühwein, heißem Kakao, Gegrilltem, einer hausgemachten Erbsensuppe (ein Dankeschön an Jörg Büttner, Chef der Suppenoase!) und weihnachtlichem Ambiente, stimmten sich viele HFC Fans auf das Spiel gegen die Jungs aus Zippsendorf ein.

    Auch vom Ausfall einer Stromphase ließen sich die vielen fleißigen Ultras nicht aus der Ruhe bringen. Kreativ wie sie nun mal sind wurde die Zeit bis zur Instandsetzung durch die Elektrofirma Bohndorf (vielen Dank für die schnelle Hilfe!) überbrückt und auch der HFC Fanszene e.V. konnte dann Tickets für den Halplus Cup am 5.1.2012 in weihnachtlichem Lichterglanz verkaufen.

    Kurz vor Spielbeginn hatte die Fankurve dann noch einen Wunsch formuliert, mal sehen ob der Weihnachtsmann diesem entsprechen kann?

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    Die Truppe um Sven Köhler sorgte vor 4000 Zuschauern mit einem 3:1 Erfolg über den ZFC Meuselwitz für einen vergnüglichen Tagesausklang. Zumindest in der zweiten Halbzeit hatten auch die 300 Kids aus sozialen Einrichtungen der Stadt richtig Spaß am Spiel der Rot-Weißen und der tollen Atmosphäre im neuen Kurt-Wabbel-Stadion.

    Das Fanprojekt gratuliert den Organisatoren um die "69-iger" Jürgen Böhm, Grabbbel und Peter Patan für die erfolgreiche Umsetzung dieser "Rot-Weißen-Herzenssache" und möchte sich bei allen Fans, sowie der Mitteldeutschen Zeitung für die große Unterstützung und Spendenbereitschaft bedanken.

     

  • Fanprojekte des Regionalverbundes Ost trafen sich in Halle

    Am Dienstag den 22.11.2011 fand im Presseraum des neuen Stadions des Halleschen FC das turnusmäßige Arbeitstreffen des Regionalverbundes Ost der Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte statt. Die Mitarbeiter aus 14 ostdeutschen Fanprojektstandorten tauschten sich über die aktuelle Situation an den jeweiligen Fußballstandorten aus und diskutierten u.a. über den Abbruch der Gespräche des DFB mit den Vertretern der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren-Emotionen respektieren".

    " Die Fanprojekte sind nicht gerade glücklich über den Abbruch des Dialogs und werden sich daher weiter bemühen zwischen DFB und Fans zu vermitteln. Wir wollen uns zeitnah einen Einblick in die Rechtsgutachten beider Parteien verschaffen und nach weiteren Lösungsansätzen suchen. Mit einem dauerhaften Abbruch der Gespräche und dem reinen Verbot von Pyrotechnik wird sich die Situation nicht entspannen." so Steffen Kluge, Leiter des Fanprojektes in Halle.

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    Zu dem stellte sicher der neue Träger des Leipziger Fanprojektes, die Outlaw Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, mit seinem sozialpädagogischen Konzept vor. Sarah Köhler, die neue Leiterin des Fanprojektes machte dabei deutlich, das sich die 5 MitarbeiterInnen verstärkt an sozialpädagogischen Grundsätzen orientieren und die jugendlichen Fangruppen verschiedener Leipziger Vereine im Vereinsbezug, sowie bedarfsorientiert unterstützen werden.

    Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte in Frankfurt am Main, informierte die Fanprojekte abschließend über die Ergebnisse des „Runden Tisches" im Bundesinnenministerium zum Thema „Gewalt im Fußball" vom 14.11.2011. Die Gründung einer „Task Force Sicherheit" soll sich mit vermeintlich zunehmender Gewalt im deutschen Fußball auseinandersetzen und nach dem Prinzip „Dialog statt Verbot" die Fans stärker in die Gespräche einbeziehen. Anstelle schärferer Sanktionen sollen bisherige Maßnahmen unter dem Vorsitz des DFB Sicherheitsbeauftragten Hendrik Große Lefert mit Vertretern aus Sport, Politik, Justiz und verschiedener Fan-Gruppierungen optimiert werden, nahmen die Fanprojektmitarbeiter erleichtert zur Kenntnis.

     

  • Fünf Jahre Fanprojekt

    28.11.11 – Fünf Jahre Fanprojekt

    Veranstaltungsreihe zum Jubiläum beendet Das Streetwork Fanprojekt Halle arbeitet seit nunmehr fünf Jahren nach den Standards des „Nationalen Konzeptes für Sport und Sicherheit". Euer CHEMIKER online fragte bei dessen Leiter Steffen Kluge nach der Beendigung der Veranstaltungsreihe zum Jubiläum einmal nach.

    Wie gestalteten sich denn so die Feierlichkeiten in der letzten Woche?

    SK: Auf pompöse Feierlichkeiten mit „Sektchen und Kaviar" verzichteten wir bewusst. Vielmehr wollten wir das kleine Jubiläum mit abwechslungsreichen Angeboten für die HFC-Fangemeinde begehen und gemeinsam mit den Fans und unseren Kooperationspartnern ein Resümee ziehen. Wir haben am Montag daher alle am Fußball beteiligten Institutionen und natürlich den HFC und Fanvertreter zu einem Runden Tisch eingeladen. Bis auf den Fußballverband Sachsen-Anhalt folgten alle Parteien unserer Einladung, und so entwickelte sich eine breite, durchaus kritische aber immer sehr sachliche Diskussion. Alle Teilnehmer verzeichneten eine positive Entwicklung der HFC-Fanszene und bewerteten den eingeleiteten, kontinuierlichen Dialog zwischen HFC-Fans und Verein sowie mit der Polizei als zukunftsweisend. Diese Einschätzung bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg „GEMEINSAM UNAUFHALTSAM" fortzusetzen.

    Am Dienstag fand dann im Presseraum des ERDGAS Sportparks ein Arbeitstreffen des Regionalverbundes Ost der Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte statt. Die Mitarbeiter aus 14 ostdeutschen Fanprojekten tauschten sich über die aktuelle Situation an den jeweiligen Fußballstandorten aus und diskutierten u. a. über den Abbruch der Gespräche des DFB mit den Vertretern der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren". Zudem stellte sich der neue Träger des Leipziger Fanprojektes mit seinem sozialpädagogischen Konzept vor.

    Nachdem am Mittwoch der Brunnenhaus e. V. im Fanhaus viele interessante Details des naheliegenden Denkmals preisgab und mit den Saalefront Ultras für das Frühjahr einen Pflegeeinsatz in der angrenzenden Parkanlage vereinbarte, lasen am Donnerstag die Autoren Frank Willmann und Ole Giec aus dem gerade erschienenen Buch „Zonenfußball" ergreifende Episoden aus DDR-Zeiten vor.

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    Zum Abschluss der Veranstaltungswoche erlebten die Anwesenden im vollbesetzten Presseraum der neuen HFC-Heimspielstätte eine spannende Diskussion zum Thema „Ein Sport - zwei Welten?" Insbesondere die zahlreich vertretenen Ultras verfolgten gespannt die Podiumsdiskussion und nutzen die anschließende Möglichkeit, sich mit Polizei- und Medienvertretern sowie unserem Vereinspräsidenten über verschiedene Konfliktfelder auszutauschen.

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    Das klingt ja nach einer erfolgreichen Woche. Was hat sich das Fanprojekt denn für die Zukunft vorgenommen?

    SK: Wir wollen weiterhin Jugendlichen der Stadt als vertrauensvoller Ansprechpartner zur Verfügung stehen und im Rahmen unserer Vermittlerrolle die Kommunikation zwischen den Fans, dem HFC, den Fußballverbänden und den Ordnungsinstitutionen fördern. Wir setzen uns auch zukünftig für regional geeignete Problemlösungsstrategien ein ohne dabei bundesweite Entwicklungen außer Acht zu lassen. Darüber hinaus werden wir weiterhin einer Stigmatisierung von HFC-Fangruppen entgegenwirken und die positiven Kräfte innerhalb der Fankultur unterstützen, uns aber auch kritisch mit problematischen Verhaltensformen auseinandersetzen. Es gilt, den begonnenen Prozess von Integration und Kommunikation konsequent fortzusetzen und dabei die verbesserten Rahmenbedingungen mit dem neuen Stadion optimal zu nutzen, damit der Fußball in unserer Stadt, mit all seinen emotionalen und verbindenden Momenten, ein dauerhaft positives Aushängeschild der Region darstellt.

    Vielen Dank für das Gespräch, Steffen. Der CHEMIKER online wünscht wir Dir und Deinen Mitstreitern weiterhin viel Erfolg!

    Quelle: www.hallescherfc.de JS | Ro-Heb | Fotos: Christian Moser