Soziale Jugendarbeit – Mitglieder des „HFC-Fanszene“-Vereins schenken „Roxy“-Kindern Zeit
HALLE. Die Fans des Halleschen Fußballclubs gerieten in der Vergangenheit immer wieder in Negativschlagzeilen. Doch die Szene ist nicht homogen. Der im Jahr 2008 gegründete Verein HFC-Fanszene, unter dessen Dach 14 Fanclubs vereint sind, gibt durch sein soziales Engagement einen etwas differenzierteren Einblick in das Wesen und Wirken der Anhänger des Halleschen Fußballclubs. Eine ganz besondere Beziehung haben zum Beispiel rund 20 rot-weiße Fans zum „Roxy" in Halle-Neustadt.
Sogenannter Journalismus: Wie erzähle ich Fußballrandale
26. OKTOBER 2011 20:28
Nur selten war vor, während und nach einer Fußballübertragung so viel von Fans – guten und bösen, echten und falschen – die Rede wie am Dienstagabend im ZDF zum Pokalspiel von Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden. Jeder Spieler, Trainer und Funktionär, der interviewt wurde, musste auch zu den „unerfreulichen Begleitumständen" Auskunft geben, musste erklären, ob er sich – im Fall der Dresdner – nicht schäme oder – als Dortmunder – überhaupt verstehen könne, was hier passiert.
Neues Stadion in Halle bringt Fans und Verein enger zusammen
Der Hallesche FC verfügt seit einigen Wochen über eine neue Spielstätte. Bei der Planung des Stadions waren die Fans des Viertligisten beteiligt, das Fanprojekt koordinierte und vermittelte bei den Gesprächen. Zur Eröffnung gab es dann sogar eine Pyroshow mit Ausnahmegenehmigung.
Am 20. September wurde die Einweihung des neues Stadions gefeiert, eingeladen hatte man den derzeit schwächelnden Traditionsklub der ersten Bundesliga, den Hamburger Sport-Verein. Der reiste zwar nicht mit Topbesetzung an und gewann trotzdem, aber das war im Grunde nebensächlich, schließlich ging es zuerst und vor allem um die Hallenser selbst und ihr neues Stadion.
BAG Presseerklärung
Unter folgendem Link ist eine aktuelle Stellungnahme der BAG zu Äußerungen des Innenministeriums zu finden:
PM Innenministerium 24.06.2011
Fußball-Gewalt auf Höhepunkt
Zehn Punkte und ein festgefahrener Dialog - Die Gewalt hat angeblich einen neuen Höhepunkt erreicht. Der deutsche Profifußball traut dem Jahresbericht mit erschreckenden Zahlen aber nicht so recht. Probleme gibt es nicht nur mit den Ultras. - Von Michael Horeni, Berlin
Vor einem Jahr haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Zehnpunkteplan vorgelegt, um die Gewalt im Profifußball einzudämmen. In diesem Monat aber hat es der Fußball schriftlich bekommen, dass die Gewalt einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Das geht aus dem Jahresbericht 2009/2010 der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) hervor, die bundesweit Fußball-Gewalttäter beobachtet und registriert.
Zu neuen Höchstständen ist es in der Vorsaison bei der Zahl der eingeleiteten Strafverfahren (6043) gekommen, den Verletzten (784, davon 219 Polizeibeamte) - dem Höchststand seit zwölf Jahren - und den Arbeitsstunden der Polizei (1,76 Millionen). Die gewalttätigen Ausschreitungen bewegen sich demnach seit der Spielzeit 1998/99 auf einem saisonal schwankenden, jedoch zunehmend höheren Niveau. Die eingeleiteten Strafverfahren liegen fast fünfzig Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zwölf Jahre. „Eine Trendwende, die einen Rückgang des gewaltbereiten Potentials in den Anhängerschaften der Vereine der Bundes- bis Regionalligen indizieren würde, ist weiterhin nicht erkennbar“, heißt es im Ausblick des Jahresberichts 2009/2010.









